• Armutsnetzwerk

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Zum internationalen Frauentag 2018 schrieb die Ministerin Katarina Barley auf Facebook: „Wer Frauenrechte angreift, greift unsere Demokratie an.“

Die Ministerin nahm Bezug auf die Lohngerechtigkeit, auf das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit, auf den Rechtsanspruch der Ganztagsbetreuung für alle Grundschulkinder, und beendete ihre Botschaft mit dem Satz: „ Dadurch stärken wir in erster Linie Frauen, aber auch die Familien insgesamt.“

Kommentar von Hilde Rektorschek: „Alles wichtig - nur, wer kümmert sich um die Frauen, Kinder und Seniorinnen, die auf der Straße leben müssen??? Die Benachteiligung der Frauen fängt "unten" an und hat viele Ursachen.

Am internationalen Tag der Frau wird über alles gesprochen - aber diese Frauen werden ausgeblendet.“


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Unterschriften wurden u.a. auch in Marburg gesammelt  von li.: Irene von Drigalski (Geschäftsführerin Stiftung Familienbande), Marianne Wölk (Stadtverordnetenvorsteherin) , Sandra Laatz (Grünen-Fraktionsvorsitzende), Dr. Christine Amend-Wegmann (Frauenbeauftragte der Stadt Marburg) Marburger Bürgerin und Hilde Rektorschek (Mitglied Armutsnetzwerk)  

Viele BürgerInnen können nicht nachvollziehen, dass Frauen auf der Straße leben müssen.


So waren 2016 etwa 860.000 Menschen ohne Wohnung, wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2014 habe sich die Zahl damit um 150 Prozent erhöht. Etwa 30 Prozent davon sind weiblich. Sie sind laut BAGW sexueller Gewalt besonders ausgesetzt.

Mitglieder des Armutsnetzwerkes haben rund um den Frauentag gemeinsam mit den betroffenen Frauen in einigen Städten verstärkt Unterschriftensammlungen durchgeführt und auf die dramatisch ansteigende Wohnungslosigkeit aufmerksam gemacht. Ihre Forderung, dass keine Frauen, Kinder und Seniorinnen auf der Straße leben müssen, stößt auf große Zustimmung. Wohnungslosigkeit ist keine Randerscheinung und geht mit Not, Elend und Gewalt einher.

Die Erfahrungen zeigen, dass die BürgerInnen sofort bereit sind, mit ihren Unterschriften das Armutsnetzwerk und das Projekt „Frauen in Not“ zu unterstützen.

Im Sommercamp 2018 wird es u.a. wieder ein Treffen der wohnungslosen Frauen in Freistatt geben. Dort werden die Unterschriften zusammengetragen und weitere Aktionen geplant.
Jede Unterstützung dieser Arbeit ist wichtig! So kann unter dem Stichwort „Frauen in Not“ an das Armutsnetz gespendet werden.
www.armutsnetzwerk.de.

Hilde Rektorschek Mitglied des Armutsnetzwerkes