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9. Treffen der Menschen mit Armutserfahrung

Geschrieben von Dietmar Hamann. Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Die jährlichen Treffen von Menschen mit Armutserfahrungen haben eine lange Tradition. Ihr zentrales Ziel ist die Partizipation der Menschen, die von Armut betroffen oder bedroht sind. Das 9. Treffen in Hamburg widmet sich dem Thema „Armut und Teilhabe“. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung können z.B. solche Fragen stehen:

Was verstehen die Betroffenen unter Teilhabe?
Welche unterstützenden Netzwerke gibt es, die Teilhabe fördern?
Was können Tauschnetzwerke leisten?Was brauchen wir, damit von Armut Betroffene in ihren Organisationen effektiv und nachhaltig arbeiten und sich vernetzen können? Wie kann politische Teilhabe von
Menschen mit Armutserfahrungen in der nak gelingen?
Was können wir tun, damit soziale und kulturelle Teilhabe für alle Menschen umfassend gelingt?

Achtung!  Die Anmeldefrist bis zum 1.8.2014 verlängert worden.


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Wo Welten aufeinander treffen

Geschrieben von Dieter Puhl. Veröffentlicht in Obdachlos

Der Kostenvoranschlag eines Sicherheitsunternehmens geht davon aus, ein Wachdienst würde 1000.- pro Tag kosten = 365 000.- pro Jahr (3 Personen x 3 Schichten pro Tag).
Als ich heute diese Summe erfuhr, fing ich an zu weinen.

80 000.- jährlich kostet der Unterhalt eines Hygienecontainers, mit Duschen, Toiletten, Waschmaschine und Trockner, Reinigung und Aufsicht, Friseurangebot, Fußpflege für 75 jährige, hilflose, wohnungslose Menschen – für den Rest könnten 6 Streetworker eingestellt werden, die dann nachhaltig mit den Menschen arbeiten könnten.
Wir wissen, man kann wohnungslosen Menschen helfen, wenn man genügend Fachpersonal mit entsprechenden Zeitressourcen hat.

Kalle würde nicht von A nach B verdrängt werden müssen, wo dann ein neuer Sicherheitsdienst tätig werden würde.

Benötigen wir 1000.- für die Arbeit mit einem hilflosen Menschen, so ist dieses Geld nicht vorhanden.

Oh Welt, was bist du manchmal böse.

Verstehen werden Sie das alles, wenn Sie den Artikel lesen: Artikel in der MOZ

Aktionswoche der Schuldnerberatung: Nationale Armutskonferenz warnt vor den katastrophalen Folgen der steigenden Energiepreise und fordert eine sozial gerechte Energiewende

Geschrieben von nak - Böhme. Veröffentlicht in Pressemitteilungen

„Und dann war’s plötzlich dunkel und kalt… Energieschulden – Energiesperren“ – Bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 23. bis 27. Juni

Die Nationale Armutskonferenz warnt vor den katastrophalen Folgen der steigenden Energiepreise und fordert eine sozial gerechte Energiewende

Eine sozial gerechte Energiewende fordert die Nationale Armutskonferenz (nak) angesichts der bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung, die vom 23. bis 27. Juni unter dem Motto „Und dann war’s plötzlich dunkel und kalt… Energieschulden – Energiesperren“ stattfindet. Die Kosten für Energie dürften für Haushalte mit niedrigen Einkommen nicht zu einer immer größeren Belastung und somit zu einem höheren Armutsrisiko werden.

„Die Versorgung mit Energie muss ein Menschenrecht sein. Strom, Gas und Waser sind Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben und gesellschaftliche Teilhabe“, sagt Kurt Klose, stellvertretender Sprecher der nak, „daher muss der Sozialstaat eine Grundversorgung sicherstellen.“

Die seit Jahren drastisch steigenden Strompreise bringen immer mehr Haushalte zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten, so die nak. Das zeigen auch die Zunahme der Stromsperren und die vermehrten Anfragen von verzweifelten Menschen in den Schuldnerberatungsstellen. „Von der Kostenexplosion sind insbesondere Menschen betroffen, die Sozialleistungen beziehen und Geringverdiener. Wenn die steigenden Kosten der Energiewende nicht sozial gerecht verteilt werden und endlich auch die energieintensiven Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden, hat dies katastrophale Folgen für die Betroffenen“, warnt Kurt Klose, „Familien mit Kindern, chronisch Kranken oder alten Menschen Strom bzw. Gas abzustellen, ist menschenunwürdig. Ein Leben ohne Energie ist heutzutage nicht mehr zumutbar.“

Die nak unterstützt die Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung. Sie fordert, die gesetzlichen Hürden für Energiesperren durch Energieunternehmen deutlich zu erhöhen, bei Sozialleistungen die tatsächlichen Energiebedarfe zu berücksichtigen, Zuschüsse und Darlehen für Energieschulden zu gewähren, energetische Gebäudesanierung warmmietneutral zu gestalten und die Energiesparberatung und Energieschuldnerberatung zu fördern.

Weitere Informationen zur Aktionswoche unter www.aktionswoche-schuldnerberatung.de

 Bei Rückfragen:

Kurt Klose, Stellvertretender Sprecher des Sprecherkreises der Nationalen Armutskonferenz, Insolvenz- und Schuldnerberater, c/o Beratungszentrum Bramloge, Tel.: 04456/94 88 50, | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Christian Böhme

Pressesprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak)
c/o Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. 
Wandsbeker Chaussee 8 • 22089 Hamburg

Telefon: 040 - 41 52 01-59
Fax: 040 - 41 52 01-38
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.nationalearmutskonferenz.de | www.paritaet-hamburg.de

 

Kooperationsvereinbarung mit BKE Gruppe Sulingen

Geschrieben von Reiner Lübbering/Dietmar Hamann. Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Die Gruppe Sulingen des Blauen Kreuzes in der Evangelischen Kirche und der Armutsnetzwerk e.V. verbinden schon seit längerem ein gemeinsamer Gedankenaustausch und zusammen gestaltete Projekte. Beide haben sich entschlossen, die Zusammenarbeit mit einer Kooperationsvereinbarung zu besiegeln. Verbindend ist der Grundsatz: Hilfe zur Selbsthilfe. Auch die Mottos:

  • Gemeinsam, nicht einsam! und
  • Gemeinsam sind wir stark! sagen ein Übriges.

Unser Ziel ist es:

  • Durch gesellschaftliche Teilhabe und eine gesundheitsbewusste Lebensweise, einen wichtigen Beitrag im sozialen Zusammenleben zu liefern.
  • Die vielfältigen Potentiale der Mitglieder für die eigene Entwicklung zu nutzen.
  • In Kooperation mit anderen sozial engagierten Kräften die inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen „vor Ort“ miteinander zu vernetzen und Angebote im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern.

 

Treffen der Gruppen des Blauen Kreuzes in der evangelischen Kirche aus dem Landesverband Niedersachsen

BKE Sulingen

Die Gruppe Sulingen des Blauen Kreuzes in der Evangelischen Kirche war am 28. Juni 2014 Gastgeber für das Treffen aller Gruppen im Landesverband Niedersachsen.
Da die Gruppe Sulingen seit Jahresbeginn Gruppenabende in Freistatt anbietet, hatte das Haus Neuwerk Eingliederungshilfe der Einrichtung Bethel im Norden seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt,
Obendrein wurde vom Haus Neuwerk der Begrüßungskaffee sowie der Nachmittagskaffee mit Kuchen gespendet. Das Anrichten des angelieferten Mittagessens sowie die komplette Bewirtung wurden vom Freistätter Gruppenmitglied Heiko Liebenow übernommen.
Der Morgen war mit einem Rundgang durch den Sinnesgarten und einem Vortrag von Herrn Frank Kruse, Leiter der Wohnungslosenhilfe, ausgefüllt.
Die anwesenden BKE Mitglieder erfuhren viel über Entstehung und Aufgaben der Einrichtung Bethel im Norden. Dieses war für viele, auch von nicht so fern angereist, Neuland.
Nach dem Mittagessen ging es mit der Freistätter Feldbahn nach Heimstatt. Der Hin- und Rückweg wurde durch Erläuterungen immer wieder kurz unterbrochen.
Beim Nachmittagskaffee im Speiseraum des Hauses Neuwerk fanden Gespräche und Austausch statt.

Workshops & Weiterbildung

Geschrieben von Dietmar Hamann. Veröffentlicht in Allgemeine Themen

Weiterbildung und Qualifizierung sind heute wichtige Bausteine für ein erfolgreiche Vereine,  Initiativen und motivierte Mitarbeiter. Wenn wir von Armut sprechen, denken wir automatisch an das unsoziale Hartz IV-System. Hierzu bietet Herr Robert Trettin, Concept Social Berlin, Workshops mit zum Beispiel folgenden Themen an:

Soziale Sicherungssysteme

  • Neuformierung der Leistungssysteme, Unterschiede SGB II und SGB XII,
  • Antragstellung und Rechtsdurchsetzung
  • Rückforderungen und Ermittlung von Freibeträgen bei Erwerbseinkommen
  • Kosten der Unterkunft, Vermeidung von Zwangsumzügen
  • Hinweise für den Begleitdienst

Sucht/Alkoholismus

  • Seminar für Helfer, Betroffene und Angehörige
  • Entstehung der Abhängigkeit, Suchtverlauf, das Hilfesystem
  • Sucht und Familie, Sucht und Arbeit, Sucht und öffentliches Leben
  • Rückfallprävention

Schulden

  • Was ist vor dem insolvenzverfahren zu tun?
  • Abwehr von Inkassobedrängung, Verhandlung mit dem Gläubiger, Schuldenprävention

Vereinswesen

  • Wie gründe ich einen Verein?
  • Vereinsrecht, Satzung, Mitgliederversammlung, Verantwortung des Vorstandes, Gemeinnützigkeit.
  • Interesse? Weitere Informationen und detaillierte Programme, ganz auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sende ich ihnen gerne zu.

Die Seminare sind für Mitglieder und Geschäftsstellen des Armutsnetzwerkes Kostenlos, hier bitte ich lediglich um die Erstattung der Reisekosten. Für Nichtmitglieder wird nach Rückfrage ein Kostenangebot unterbreitet.

Anmeldungen und Fragen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Initiative zur Unterstützung der Selbständigkeit im Land Brandenburg

Geschrieben von Jürgen Weber. Veröffentlicht in Pressemitteilungen

BüroeröffnungAm Freitag, 18.07.2014 hat sich die "Initiative zur Unterstützung der Selbständigkeit im Land Brandenburg"gegründet.
Schon am 04.07.2014 haben die BB Regio eG und der Hartz IV Betroffene e.V. eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Der Hartz IV Betroffene e.V. nutzt das Büro der BB Regio eG in Potsdam als Beratungsstelle für Betroffene im Arbeitslosengeld II Bezug.
Ziel der gemeinsamen Initiative von Beratungseinrichtungen, Vereinen und Genossenschaften ist es, Beratung und Hilfestellung für Selbständige und ExistenzgründerInnen sowie arbeitslose Gründungsinteressierte anzubieten, die Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II beziehen.
Im Herbst 2014 wird dazu eine Podiumsdiskussion innitiiert anlässlich der die derzeitige und zukünftige Förderung der Selbständigkeit, die Gleichbehandlung Selbständiger und die Anerkennung persönlicher Lebensumstände und fachlichen Fähigkeiten von Gründungsinteressierten thematisiert werden.

Dr. Eckhardt Hamann
Praxis für Prozessmanagement

Robby Sandmann
ssb Beratung Coaching Training
Vorstand BB Regio eG

Jürgen Weber
Hartz IV Betroffene e.V.
c/o BB Regio eG Raum 120
Zum Jagenstein 1 14478 Potsdam